"Der Beweis, dass es ein Leben ausserhalb meines Zimmers gibt" von Melissa Keil

21. November 2014

 







Titel: Der Beweis, dass es ein Leben ausserhalb meines Zimmers gibt
Autorin: Melissa Keil
Reihe: -
Seiten: 384 Seiten
Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
Erscheinungsdatum: Oktober 2014
Verlag: cbt



Sam Kinnison ist ein Geek - und glücklich. Er liebt Horrorfilme, seine Nerd-Freunde, World of Warcraft - und solange Prinzessin Leia nicht höchstpersönlich in seinem Zimmer auftaucht, sind ihm Mädchen ziemlich egal. Dann trifft er Camilla. Camilla ist wunderschön, unglaublich nett und wird in seinem Leben absolut keine Rolle spielen, denkt Sam. Doch Camilla sieht das anders. Sie wäre gern die Hauptdarstellerin in Sams Leben. Und das führt nicht nur in Sams Drehbuch zu einigem Durcheinander, sondern stürtzt die gesamte Clique in ungewohntes Chaos...

 Was bei diesem Buch als allererstes auffällt, ist der ewig lange Titel, der aber super in diesen unterhaltsamen Roman passt. Auch das Cover finde ich sehr gelungen.
Der Protagonist Sam ist ein ziemlicher Nerd, ebenso wie der Rest seiner Clique. Sie sind in der Schule möglichst darauf bedacht, unauffällig zu bleiben und jedem Ärger oder Prügeleien aus dem Weg zu gehen. Zu Hause verbringen sie ihre Zeit mit Computerspielen und Filme gucken. Was die Gruppe für mich sofort sympathisch gemacht hat, war, dass sie jeden akzeptieren wie er ist. Als sich herausstellt, dass einer der Jungs schwul ist, gehen die anderen damit ganz locker um und akzeptieren es einfach.
Eines Tages kommt Camilla neu auf die Schule und alle sind begeistert von ihr, auch Sam. Und obwohl Sam das niemals erwartet hat, mag Camilla ihn und seine Clique gerne und gehört bald schon dazu
Mich haben die Kapitelüberschriften sehr zum Lachen gebracht, z.B.:
 "Die unvorhergesehenen Folgen eines Auberginen-Eintops" oder "Wann es eine wirklich super Idee ist, jemandem eine reinzuhauen."
Sams ganze Clique mochte ich sehr gerne, weil sie einfach so echt sind. Das klingt jetzt ein bisschen komisch, aber sie sind einfach total gut dargestellt, man erfährt viel über sie und hat das Gefühl, sie wirklich zu kennen. Besonders gefallen hat mir, wie schon gesagt, ihre ehrliche Art. 
Wenn ich jetzt im nachhinein über das Buch nachdenke, finde ich, dass eigentlich gar nicht so viel passiert ist. Dennoch hat mich die Handlung in ihren Bann gezogen und ich hatte Spass beim Lesen.

  Ich fand die Geschichte toll erzählt und musste viel lachen. Das Buch ist ein super für zwischendurch, falls ihr eine ernste und nachdenkliche Geschichte sucht, seit ihr hier allerdings falsch. :p Von mir gibts fast die volle Punktzahl. 

Kommentare:

  1. Das hört sich nach einem richtig witzigen Buch an, ich denke das ist genau das richtige für gemütliche Couch-Leseabende :)

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