"Monument 14 - Die Rettung" von Emmy Laybourne

23. Januar 2015









Titel: Monument 14 - Die Rettung
Autorin: Emmy Laybourne
Reihe: ja
Seiten: 384  Seiten
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Erscheinungsdatum: Dezember 2014
Verlag:
Heyne fliegt
Bildquelle: Amazon


Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, finden sich Dean und sein kleiner Bruder Alex in einem Flüchtlingslager in Kanada wieder. Doch Zeit zum Atemholen bleibt ihnen kaum, denn einige ihrer Freunde und ihre Eltern gelten noch immer als vermisst. Dean und Astrid, in die er schon lange verliebt ist, fassen einen waghalsigen Plan: Sie verlassen das Lager um die Vermissten zu suchen - ohne zu ahnen, was sie da draussen erwartet.


 
 Das Cover ähnelt den ersten beiden, ist aber meiner Meinung nach, dank dem vielen Rot, das schönste von allen.
Auf den dritten Teil von "Monument 14" war ich sehr gespannt, denn Band eins fand ich genial und den zweiten mochte ich auch sehr gerne. Meine Erwartungen waren also entsprechend hoch und wurden auch erfüllt, aber nicht übertroffen. 
Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Dean und Josie geschrieben. Während ich Dean sehr sympathisch finde, ist Josie mir ein bisschen zu verschlossen und unfreundlich. Bei den anderen Charakteren, von denen es sehr viele gibt, verhält es sich ähnlich: Manche sind sehr sympathisch, andere finde ich nicht so toll... 
Das Buch ist durchgehend spannend, was vor allem am grossen Tatendrang der Protagonisten liegt. Dafür, dass sie so viel durchgemacht haben, waren sie mir ein bisschen zu sehr darauf fixiert, neue Abenteuer zu erleben. Genau das, was man nach den Geschehnissen eher vermeiden würde.
Ich fand es sehr interessant zu lesen, was mit der Regierung passiert. In der heutigen Zeit, sind die Regierungen von Ländern wie der USA oder Deutschland ja gut. D. h., die Menschen werden nicht ausgebeutet, hintergangen, vernachlässigt usw. Für uns ist das ja normal und nichts besonderes. Doch dieses Buch hat gezeigt, dass das keinesfalls normal ist und dass auch die Regierung von "normalen" Ländern anders sein kann. So wird man darauf aufmerksam gemacht, unser Leben zu schätzen.
Das Ende schliesst die Trilogie gut ab, allerdings hatte ich mir etwas weniger Klischehaftes gewünscht.
Ich kann euch die ganze Trilogie sehr ans Herz legen, falls ihr Dystopien mögt. Ich fand den ersten Teil am besten, aber auch Band 2 und 3 haben mir gut gefallen.

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