"Ben Fletchers total geniale Maschen" von T. S. Easton

28. Februar 2015

 
Bildquelle: Amazon


Titel: Ben Fletchers total geniale Maschen
Autor: T. S. Easton
Seiten: 320 Seiten
Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum: Januar 2015
Verlag:
Ueberreuter
Reihe:
ja
Ben Fletcher bewegt sich eher auf der vorsichtigen Seite des Lebens, wären da nicht seine Freunde, die ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Als er beim Klauen von Alkohol erwischt und zu einer Bewährungsstrafe verdonnert wird, muss er einen mehrwöchigen Abendkurs am Community College belegen - und landet aufgrund eines Missverständnisses im Strickkurs! Wider Erwarten findet er Gefallen daran und entpuppt sich als wahres Naturtalent. Allerdings hat er nun alle Hände voll zu tun, sein neues Hobby vor seinem machohaften Vater und seinen coolen Freunden geheim zu halten ...

 Ben Fletcher lebt in einer chaotischen Familie. Seine Mutter ist regelmässig als Magierin auf Tour; sein Vater will unbedingt einen männlichen Sohn, der Autos und Fussball liebt; seine kleine Schwester Molly ist unglaublich dickköpfig. 
Das Buch startet an einem ganz normalen Freitagabend im Haus der Fletchers und man merkt sofort: Der arme Ben hat es nicht leicht. 
Er probiert immer, allen Problemen aus dem Weg zu gehen und ist ein lieber Kerl. Nur können seine Freunde gar nichts mit seiner ruhigen Art anfangen und ziehen ihn immer wieder in neue Abenteuer hinein, auf die er eigentlich keine Lust hat.
 Als er mal wieder mit seinen Kumpels unterwegs ist und beim Klauen von Alkohol erwischt wird, scheint es Ben, als sei sein Leben vorbei. Denn er muss zur Bestrafung ein Tagebuch führen und sich für einen Abendkurs am College anmelden.
Er meldet sich mit einer ironischen Mail für den Strickkurs an. Doch seine Ironie wird nicht verstanden und so muss Ben stricken lernen! Doch oh Wunder - Es macht ihm Spass und er ist ein Naturtalent.
Aber Ben ist seine Strick-Leidenschaft peinlich und so entschliesst er sich dazu, sie geheim zu halten. 

Schon als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich schmunzeln und habe mich deshalb sehr auf das Buch gefreut.
Es ist aus der Ich-Perspektive erzählt und man liest Bens Tagebuch. Die Geschichte ist lustig geschrieben, liest sich leicht und schnell und hat einen hohen Unterhaltungswert.
Was mir persönlich gefehlt hat, war, dass es oft nicht wie ein Tagebuch wirkte. Ein paar Strickmuster oder Zeichnungen der Pullunder hätten das Buch persönlicher wirken lassen.

Obwohl es lustig geschrieben ist, vermittelt es dennoch eine wichtige Botschaft: Auch wenn Ben ein Junge ist, muss er nicht unbedingt Fussball und Autos lieben, sondern kann auch mit Begeisterung Pullunder stricken? Die Geschichte macht deutlich, dass man sich nicht immer an vorgegebene Regeln halten muss.

Ich bin schon sehr gespannt, was uns im zweiten Teil erwartet, der auf Englisch unter dem Namen "An English Boy in New York" schon im August erscheint. Ich wäre ja dafür, dass Ben einen Ganzkörperanzug strickt. ;)

 Ich gebe dem Buch 4 von 5 Punkten.
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1 Kommentar:

  1. Der Klappentext hört sich wirklich sehr amüsant an! Mal sehen, ob ich es lese :)
    Liebst, Emme ♥

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