"Kalimar 2" von Robert Bielmeier {Rezension}

12. April 2015

 
 Bildquelle: Amazon
 Titel: Kalimar 2 Autorin: Robert Bielmeier
Seiten: 480 Seiten
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Erscheinungsdatum: Februar 2014
Verlag:
Knaur
 Reihe:
Kalimar 2

 Denke nicht an das Ziel, mache einfach den ersten Schritt. In einer Welt voller Gefahren, voller Hoffnungslosigkeit, mögen die zarten Bande einer ersten Liebe, der einzige Halt sein.
Die erste Liebe - sie ändert nichts an der Bedrohung! Sie ändert einfach alles!

Nach dem ersten Band, der ja eher eine Einleitung in die Geschichte ist, war ich sehr gespannt darauf, was mich im zweiten Band erwarten würde. Direkt die erste Seite startete voller Action und man musste sich nicht noch mit langen Einleitungen beschäftigen. Mir gefällt das besser, denn so ist man automatisch wieder in der Geschichte drin.
Da die ersten Seiten direkt sehr abenteuerlich starten und die Charaktere auf die Probe gestellt werden, merkt man sehr gut den Zusammenhalt zwischen ihnen. Dem Autor ist es gelungen, die Beziehungen zwischen den Charakteren gut zu beschreiben. Die einen verstehen sich die ganze Zeit nicht so gut, doch wenn es drauf ankommt, halten sie alle zusammen.
Sehr erstaunt, aber im positiven Sinn, war ich von der charakterlichen Veränderung der Jugendlichen. Wie ja bereits in der Rezi zu Band eins erwähnt, sind manche der Protagonisten echte Kotzbrocken, mit denen man selbst auch nicht gerne zu tun hätte. Doch diese verändern sich durch die Abenteuer auf Kalimar ins Positive, so dass ich am Ende des Buches mit allen Teenagern gut abschliessen konnte.
Obwohl das Buch voller Spannung ist, gibt es vor allem gegen Ende einige amüsante Stellen, die ein bisschen auflockern. Ausserdem konnte mich das Buch zum Nachdenken anregen, wenn ihr wissen wollt, wo genau, müsst ihr es wohl lesen! :)

Ziemlich cool fand ich den Schreibstil des Autors. Er erzählt sehr spannend und hat für die Protagonisten eine passende Sprache gefunden. Die Jugendlichen benutzen Wörter wie "Alter", Abkürzungen wie "HDGDL" usw. Und so ist es nun mal auch. Wir Jugendlichen reden nicht immer in einer hochgestochenen Sprache, sondern benutzen häufig Jugendwörter. Durch dieses Buch ist mir erst aufgefallen, dass die Charaktere in den meisten Büchern ziemlich hochgestochen reden. Ich habe mir darüber mal ein paar Gedanken gemacht und finde das eigentlich ziemlich blöd. Es entspricht irgendwie nicht der Sprache, in der wir Jugendlichen uns unterhalten. An dieser Stelle Danke an den Autor für diese Erkentnis!


Ich gebe 4.5/5 Punken
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