"30 Tage & ein ganzes Leben" von Ashley Ream {Rezension}

16. Juli 2015

Bildquelle: Amazon







Titel: 30 Tage & ein ganzes Leben 
Autorin: Ashley Ream
Seiten: 416 Seiten
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Erscheinungsdatum: Mai 2015

Verlag: btb Verlag
Reihe: -
 
Aufleben statt aufgeben!

Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will –- und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse –- und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war...


Für mich hat sich der Klappentext sehr gut angehört und ich war sehr gespannt, wie Clementine ihre letzten Tage verbringen würde. 
Doch schon nach wenigen Seiten habe ich gemerkt, dass mich das Buch leider lange nicht so beigeistern würde wie der Klappentext es getan hat. 

Mein grösstes Problem war Clementine. Die Malerin befindet sich auf einer Berg und Talfahrt. Immer wieder gibt es gute Zeiten, dann wieder weniger tolle. Nicht mehr in der Lage, dieses Leben zu leben, beschliesst sie, dass der Tod für sie die einzige Möglichkeit ist. Sie verbringt viel Zeit mit ihren Werken und dem Leser werden ihre Bild sehr genau beschrieben, was sich ziemlich in die Länge gezogen hat. Viele Leute kommen mit ihr nicht richtig klar und mir ging es leider genauso. Sie hatte irgendwas an sich, was sie für mich unsympathisch hat wirken lassen. Blöderweise war sie dann auch noch die einzige Protagonistin und die anderen eher Randfiguren. Ich bin der Meinung, dass man aus ihrer Assistentin Jenny eine tolle, grössere Rolle hätte machen können. 

Der Grundgedanke war ja, dass man Clementine dabei begleitet, wie sie alles für ihren Tod fertig macht. Oft hat sie sich aber mit banalen Sachen aufgehalten, die die Geschichte nur unnötig in die Länge gezogen haben.
Es gab dennoch stellen, die mir gut gefallen haben. Beispielsweise organisiert sie für ihre Möbel eine Art Flohmarkt, sie kauft sich einen Sarg und organisiert alles. Das fand ich interessant zu lesen.

Insgesamt hat das Buch meinen Geschmack leider nicht getroffen und mich ein bisschen enttäuscht. Aber es gab einige lustige Stellen, die das Ganze noch ein bisschen rausgerissen haben. :)

---

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
"Emmas Lesewiese"by Emma | Design by Mara@Design